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Dienstag, 07. September 2010

Fragen

Haben die NaTrue-Gründungsfirmen die Kriterien passend für ihre Produkte entwickelt oder müssen Rezepturänderungen vorgenommen werden?

Das wissenschaftliche Gremium, das mit der Entwicklung der Kriterien beauftragt wurde, war nicht nur durch Experten aus den NaTrue-Gründungsfirmen besetzt, sondern auch von Experten anderer Firmen, die Kompetenz und Interesse an hochwertiger Naturkosmetik haben.

Bei der Entwicklung der Kriterien stand die konsequente Definition von zulässigen Stoffen und die vollständige Transparenz gegenüber dem Verbraucher im Vordergrund. Eine Anpassung der Richtlinien auf bestehende Sortimente der NaTrue-Gründungsfirmen, die beispielsweise derzeit das BDIH- oder EcoCert-Siegel tragen, war daher bei der Ausarbeitung der NaTrue-Richtlinien nicht beabsichtigt.

Einige naturnahe Stoffe, die momentan bei anderen Naturkosmetik-Labeln zulässig sind und auch eingesetzt werden, sind bei NaTrue nicht erlaubt. Durch die zusätzliche Festlegung von Höchstmengen für naturnahe Rohstoffe unterscheidet sich NaTrue ebenfalls von den bisher am Markt gängigen Siegeln.

Daher müssen auch die NaTrue-Gründungsfirmen ihre gesamten Rezepturen prüfen und ggf. ändern, um zukünftig das NaTrue-Label führen zu können.

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